CPUX-F, CPUX-UR, CPUX-DS, CPUX-UT und CPUX-M decken unterschiedliche Rollen ab

CPUX-F, CPUX-UR, CPUX-DS, CPUX-UT und CPUX-M decken unterschiedliche Rollen ab

CPUX-F, CPUX-UR, CPUX-DS, CPUX-UT und CPUX-M decken unterschiedliche Rollen ab

CPUX-F, CPUX-UR, CPUX-DS, CPUX-UT und CPUX-M decken unterschiedliche Rollen ab

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Verankerung

Von

leefs Redaktion

Die fünf Zertifizierungen CPUX-F, CPUX-UR, CPUX-DS, CPUX-UT und CPUX-M qualifizieren für unterschiedliche Aufgaben im menschzentrierten Gestaltungsprozess. Wer für ein Team Zertifizierungen plant, braucht eine Zuordnung von Rolle zu Pfad. Diese Checkliste ordnet jede Zertifizierung den Aufgaben zu, für die sie qualifiziert, und benennt, welche Rolle sie braucht.

Einordnung

Alle fünf Zertifizierungen beruhen auf ISO 9241. Der Foundation Level ist die Grundlage; die vier weiteren Stufen setzen ihn voraus und vertiefen je einen Abschnitt des Prozesses nach ISO 9241-210 oder die organisatorische Verankerung. Wir bieten die Zertifizierungsvorbereitung als offenes Training, als Inhouse-Workshop und mit Coaching an. Gehen Sie die Punkte je Rolle durch; jeder Punkt nennt die Aufgabe, für die die Zertifizierung qualifiziert.

CPUX-F, Foundation Level

  • Alle Rollen, die mit Research-Ergebnissen arbeiten, haben den Foundation Level: Produktverantwortliche, Entwicklung, Design, Research. Er vermittelt die Begriffe, den menschzentrierten Gestaltungsprozess und die Grundlagen der Gebrauchstauglichkeit nach ISO 9241, also die Tiefe „verstehen und einordnen", die jede dieser Rollen braucht.

  • Führungskräfte, die über Research-Budget entscheiden, haben ihn ebenfalls. Wer Angebote vergleicht und Ergebnisse abnimmt, muss die Begriffe kennen, in denen beides formuliert ist.

CPUX-UR, User Requirements Engineering

  • Die Rolle, die den Nutzungskontext erhebt und Nutzungsanforderungen ableitet, hat diese Stufe. Sie qualifiziert für Planung und Durchführung von Nutzerforschung und für die Überführung der Erkenntnisse in Personas, Nutzungsanforderungen und User Requirements.

  • Requirements Engineers und Business Analysts, die bisher Systemanforderungen schreiben, sind für diese Stufe vorgesehen. Sie lernen, Anforderungen aus Beobachtung abzuleiten und von Lösungsentscheidungen zu trennen.

  • Produktverantwortliche, die Anforderungen priorisieren, haben mindestens die Inhalte dieser Stufe gesehen. Wer priorisiert, muss beurteilen können, ob eine Anforderung auf Beobachtung beruht.

CPUX-DS, Designing Solutions

  • Die Design-Rolle hat diese Stufe. Sie qualifiziert für den Weg von den Nutzungsanforderungen zu Interaktionskonzepten, Informationsarchitektur und UI-Design.

  • Entwicklerinnen und Entwickler, die Dialoge ohne Design-Rolle umsetzen, sind für diese Stufe vorgesehen. Die Grundsätze der Dialoggestaltung nach ISO 9241-110 sind der Prüfmaßstab, an dem ihre Arbeit gemessen wird.

CPUX-UT, Usability Testing & Evaluation

  • Die Rolle, die Evaluationen plant und durchführt, hat diese Stufe. Sie qualifiziert für Planung, Durchführung und Berichterstattung von Usability-Tests und Expert Evaluations.

  • Qualitätssicherung und Testmanagement sind für diese Stufe vorgesehen, wenn Usability-Tests in den Testprozess aufgenommen werden sollen. Ein Abnahmetest und ein Usability-Test messen Verschiedenes, und die Stufe macht den Unterschied handhabbar.

  • Design-Rollen, die Prototypen in frühen Ständen selbst prüfen, haben die Inhalte dieser Stufe gesehen. Ein Test ohne Plan liefert Eindrücke, ein Test mit Plan liefert Befunde.

CPUX-M, Usability Management

  • Heads of Design, UX-Verantwortliche und Transformationsverantwortliche haben diese Stufe. Sie qualifiziert für die Verankerung menschzentrierter Gestaltung auf organisatorischer Ebene: Rollen, Prozesse, Strategie und Change-Management.

  • Produktverantwortliche mit Verantwortung für mehrere Teams sind für diese Stufe vorgesehen. Wer Entscheidungspunkte im Prozess setzt und Kennzahlen zur Gebrauchstauglichkeit verantwortet, arbeitet mit den Inhalten dieser Stufe.

  • Wer ein Reifegrad-Assessment beauftragen oder begleiten soll, hat diese Stufe. Das Assessment arbeitet mit denselben Dimensionen.

Reihenfolge und Format

  • Für jede Person ist festgelegt, ob sie den Foundation Level allein braucht oder eine Vertiefung. Die Zuordnung folgt der Tiefe, die die Rolle im Prozess verlangt, und nicht dem Interesse an einem Thema.

  • Für jede Vertiefung ist ein Vorhaben benannt, an dem sie angewendet wird. Ohne Anwendung bleibt die Zertifizierung ein Nachweis ohne Wirkung.

  • Das Format ist gewählt: offenes Training für Einzelne, Inhouse-Workshop für Teams, Coaching für die Anwendung danach. Für Teams mit gemischten Vorkenntnissen ist der Inhouse-Workshop am laufenden Vorhaben das Format, in dem das Vokabular gemeinsam entsteht.

Ohne diese Angaben

Ohne die Zuordnung je Rolle entsteht ein Trainingsplan aus Kurswünschen, und die Rolle, die im Prozess die Evidenz liefern soll, bleibt ungeschult. Ohne den Foundation Level für alle bleibt das Vokabular bei der Research-Rolle, und die Abstimmung braucht Klärungsrunden. Ohne ein Vorhaben je Vertiefung liegt das Zertifikat in der Personalakte, und die Arbeit bleibt, wie sie war. Ob eine Zertifizierung die Anwendung im Team verändert, hängt an der Begleitung danach; dazu gibt es ein eigenes How-to.