Menschzentrierung organisatorischverankern.
Reifegrade, Kennzahlen, Kultur und Führung: das Handwerkszeug, um menschzentrierte Gestaltung im Unternehmen zu verankern und ihren Wert mit Kennzahlen zu zeigen. Für alle, die UX verantworten statt nur ausführen. Das Training bereitet auf das Zertifikat Essentials in UX & HCD Management (CPUX-M) des UXQB vor.
Verankerung ist Führungsarbeit.
Nach dem Training können Sie den HCD-Reifegrad Ihrer Organisation einschätzen und gezielt steigern, eine UX-Vision entwickeln und vertreten, eine gemeinsame HCD-Kultur aufbauen und den Geschäftswert menschzentrierter Gestaltung in Kennzahlen ausdrücken. Kurz: Sie können Menschzentrierung führen, nicht nur fordern.
Das Curriculum und die Übungsfragen stellt das UXQB kostenlos bereit, Selbststudium ist als Weg zur Prüfung ausdrücklich zulässig. Das Training bündelt die Inhalte, ordnet sie für Ihre Situation ein und bereitet gezielt auf die Prüfung vor.
CPUX-M ergänzt den menschzentrierten Gestaltungsprozess nach ISO 9241-210 um die organisatorische Ebene: Führung, Kultur, Risikomanagement und ethisches Design. Damit schließt es die Lücke zwischen methodischer Projektarbeit und dauerhafter Verankerung im Unternehmen.
Wofür dieses Training nicht gedacht ist:CPUX-M ist kein Methodentraining. Wenn Sie Research-, Design- oder Testkompetenz aufbauen wollen, sind CPUX-UR, CPUX-DS oder CPUX-UT die passende Wahl.
Für wen ist CPUX-M geeignet?
Sie begleiten Organisationen beim Aufbau menschzentrierter Arbeitsweisen und wollen Verankerung strukturiert argumentieren und steuern.
Sie verantworten UX-Teams oder UX-Budgets und wollen Reifegrad, Kennzahlen und Führung systematisch angehen.
Sie priorisieren Produktentscheidungen und wollen den Wert menschzentrierter Gestaltung gegenüber Stakeholdern nachweisen.
Sie verantworten eine HCD-Transformation und brauchen dafür Bezugsrahmen, Vokabular und Kennzahlen.
Voraussetzungen
Für CPUX-M sind keine UX-Vorkenntnisse oder -Erfahrung nötig. Das UXQB empfiehlt, vorab einen Blick in das CPUX-F-Curriculum zu werfen.
Das Curriculum: Führung und Kultur
CPUX-M folgt dem offiziellen UXQB-Curriculum mit zehn Themenblöcken. Die ersten fünf drehen sich um Führung, Sprache und Kultur.
Womit UX-Verantwortliche in Organisationen ringen: typische Hürden, Zielkonflikte und die Frage, warum gute Methoden allein noch keine Verankerung schaffen.
Die Sprache der Entscheidungsebene: betriebswirtschaftliche Begriffe, mit denen Sie UX-Anliegen so formulieren, dass sie im Management anschlussfähig sind.
Was HCD-Management von reiner Projektarbeit unterscheidet: Rollen, Verantwortlichkeiten und Führungsaufgaben rund um menschzentrierte Gestaltung.
Wie eine tragfähige UX-Vision entsteht, wie sie mit den Unternehmenszielen zusammenhängt und wie Sie sie in der Organisation vertreten.
Wie aus Einzelinitiativen eine geteilte Haltung wird: Zusammenarbeit, Beteiligung und der Umgang mit Widerständen im Alltag.
Das Curriculum: Steuerung und Wirkung
Die zweite Hälfte des Curriculums: den Stand bestimmen, Fortschritt steuern und Wirkung messen.
Woran Sie erkennen, wie weit Ihre Organisation heute ist: Reifegradmodelle als gemeinsamer Bezugsrahmen für die Standortbestimmung.
Welche Schritte den Reifegrad gezielt anheben und wie Sie Verbesserungen planen, priorisieren und verankern.
Wie Sie die Wirkung menschzentrierter Gestaltung mit Kennzahlen nachweisen und in Argumente für Budget- und Portfolioentscheidungen übersetzen.
Welche Risiken entstehen, wenn die Nutzerperspektive fehlt, und wie HCD-Aktivitäten dazu beitragen, sie früh zu erkennen und zu verringern.
Verantwortung über das einzelne Produkt hinaus: ethische Fragen und Nachhaltigkeit als Teil menschzentrierter Managemententscheidungen.
Unabhängig geprüft, darum glaubwürdig.
Das CPUX-Programm trennt drei Rollen: Das UXQB (International Usability and User Experience Qualification Board) entwickelt Curriculum und Prüfungsfragen und stellt beides kostenlos bereit. Wir bereiten Sie als Trainingsanbieter darauf vor. Geprüft werden Sie von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle, vor Ort, remote oder im Testcenter. Niemand prüft die eigenen Teilnehmenden. Das macht das Zertifikat glaubwürdig.
Die CPUX-M-Prüfung besteht aus 40 Multiple-Choice-Fragen mit jeweils einer bis drei richtigen Antworten, die Bestehensgrenze liegt bei 70 Prozent. Eine Praxisprüfung gibt es bei CPUX-M nicht. Die Prüfung ist unabhängig vom Training buchbar.
Die Kosten bestehen aus zwei getrennten Posten: dem Trainingspreis bei leefs und der Prüfungsgebühr, die die unabhängige Zertifizierungsstelle erhebt. Mitglieder von UXQB-Mitgliedsorganisationen wie der German UPA erhalten auf die Prüfungsgebühr einen Rabatt. Curriculum, Übungsfragen und Prüfungsordnung stellt das UXQB kostenlos auf uxqb.org bereit.
Termine und Buchung.
Nächste Termine in Planung.
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